Ihr Browser unterstützt offenbar kein JavaScript

Aktivieren Sie bitte JavaScript, um den vollen Funktionsumfang der Internetseiten nutzen zu können. Sie können diese Einstellung unter Extras > Einstellungen (Firefox) oder unter Internetoptionen (Internet Explorer) vornehmen.
Vitamine werden nicht als Energieträger, sondern für viele andere lebenswichtige Funktionen des Organismus benötigt und bilden zusammen mit Mineralstoffen eine perfekte Symbiose bei der Unterstützung aller Körperfunktionen. Es handelt sich bei Vitaminen um organische Verbindungen, die der Körper entweder gar nicht oder nur unter bestimmten Vorraussetzungen selber synthetisieren kann. Aus diesem Grund müssen Vitamine mit der Nahrung aufgenommen werden. Für einige, die so genannten Provitamine, produziert der Körper Vorstufen, um sie dann erst in ihre eigentliche Wirkform umzuwandeln. Beispielsweise führt eine UV-Bestrahlung über die Haut zur Bildung einer Vitamin D Vorstufe.

Grundsätzlich sind Vitamine für das Funktionieren des Stoffwechsels verantwortlich. Ihre Aufgabe besteht in der Regulierung für die Verwertung von Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen, sie sorgen für deren Ab- beziehungsweise Umbau und dienen somit zusätzlich der Energiegewinnung. Vitamine sind unverzichtbar für die Stärkung des Immunsystems und zum Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Ebenso tragen sie zur Abwehr freier Radikaler, wie zum Erhalt des Säure- Basengleichgewichtes bei. Jedem einzelnen Vitamin fällt eine bestimmte Aufgabe zu. Sie unterscheiden sich dadurch auch hinsichtlich ihrer verschiedenartigen Wirkungen. Als häufiger Bestandteile verschiedener Enzyme werden Vitamine ebenfalls für die Herstellung bestimmter Eiweiße benötigt. Man unterscheidet zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Werden fettlösliche Vitamine überdosiert, so speichert der Körper diese ein, was wiederum zu Vitaminüberschuss (Hypervitaminose) und damit verbundenen schweren Krankheitsbildern führen kann, die sich meist zuerst im Absinken der allgemeinen Leistungsfähigkeit bemerkbar machen. Besteht hingegen ein Überschuss an wasserlösliche Vitaminen so scheidet der Körper diesen Überschuss aus.

Unzureichende oder falsche Ernährung kann jedoch zu Vitaminmangel führen, der sich ähnlich wie der Vitaminüberschuss in seinem Erscheinungsbild äußert. Erst die Kombination mit viel Vollwertprodukten und Frischkost wie Obst, Gemüse und Salaten macht eine Ergänzung mit Vitaminpräparaten sinnvoll, da die sekundären Pflanzenstoffe erst die Synergien bewirken. Ein erhöhter Vitaminbedarf besteht bei kranken oder gestressten Menschen, bei Sportlern sowie bei schwangeren Frauen und stillenden Müttern. In den westlichen Industrieländer ist allerdings aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebotes die Abdeckung des tägliche Vitaminbedarfes weitestgehend abgesichert.

Die Notwendigkeit, zumindest einiger Vitamine, ist genetisch bedingt und ist für verschiedene Lebewesen individuell. So ist z.B. für Schweine Vitamin C kein Vitamin, da sie pro kg Körpergewicht etwa 100 mg Vitamin C selber produzieren können. Aufgrund des Fehlens von L-Galactonolacton-Oxidase ist der menschliche Organismus dazu nicht fähig. Allerdings ist der menschliche Darm in der Lage bestimmte Vitamine zu produzieren und in einer für den Menschen aufnehmbaren Form im Darm auszuschütten.